Mit Google My Business regionale Kunden gewinnen

Google My Business (vorher Google Places) ist ein Firmenverzeichniss, das mit der Google Suche und dem Kartendienst Google Maps verknüpft ist. Wird bei einer Suchanfrage ein Ortsname und eine Branchenbezeichnung eingegeben, wird – zusätzlich zu den normalen (organischen) Suchergebnissen – eine Karte mit den besten Treffern von Unternehmen und deren Standorten eingeblendet.

Beispiel: Suchanfrage mit „Webdesign in Hövelhof“
SEO mit Google My Business
grün: organische Suchergebnisse
rosa: Google My Business Ergebnisse von A bis …
gelb: Google Maps Karte mit den Standorten der Google My Business Ergebnisse
blau: Google AdWords Werbeanzeigen

Den lokalen Bezug der Suche erhält Google allerdings auch ohne eine Ortsangabe in der Suchanfrage. Wer mit einem mobilen Gerät (Smartphone, Tablett, Laptop) unterwegs ist, dessen Standort kann in einem Funknetz oder per GPS ausreichend genau ermittelt werden, um bei entsprechenden Suchbegriffen passende Unternehmen in der Umgebung anzuzeigen. Gerade durch den immer größer werdenden Anteil von Suchanfragen mobiler Geräte erhalten standortbezogene Ergebnisse immer höhere Relevanz – sowohl für Suchende als auch für Unternehmen.

Neue Kunden gewinnen

Vor allem für Firmen mit vorwiegend regionalen Kunden (Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister) profitieren von Google My Business. Durch die standortbasierten Suchergebnisse werden zusätzliche Kunden, die gerade in der Region unterwegs sind (und nach einer Pizzeria oder einem Bioladen suchen), auf die lokalen Angebote aufmerksam gemacht. Aber auch für Handwerk und Industrie lohnt sich der Eintrag. Suchergebnisse können mit Elementen wie Bilder, Videos und News ergänzt werden. Zudem stellt Google eine kleine Besucherstatistik zu Verfügung.

Kostenloser Eintrag

Um den Suchmaschinenbetreiber aus Kalifornien mit korrekten und aktuellen Informationen zu seinem Unternehmen zu versorgen, kann man sich bei Google kostenlos registrieren. Anschließend können Firmenname, Standort, Branche, Kontaktdaten, Kurzbeschreibung, Öffnungszeiten, Logo, Bilder usw. angegeben werden.
Durch die Kooperation zwischen Google und dem Gelbe Seiten Verlagen werden die meisten Unternehmen allerdings auch ohne eigene Anmeldung bei Google My Business gelistet. Allein schon aus diesem Grund sollte sich jedes Unternehmen unbedingt aktiv um seinen Eintrag bei Google My Business kümmern.

Bei der Anmeldung und Pflege Ihres Eintrages unterstütze ich Sie gerne.

Sonderfarben – Gründe, Vorteile und Nachteile

Neben den beiden schon beschriebenen Farbräumen RGB und CMYK gibt es noch viele weitere Farbmodelle. Für den Druck sind das meist Sonderfarben bzw. Schmuckfarben. Deren hauptsächliches Kennzeichen ist, dass sie über Farbfächer ausgewählt und fertig gemischt vom Hersteller bezogen werden. Die bekanntesten und am weiten verbreitetsten Modelle sind HKS, Pantone und RAL. Es gibt jedoch unzählige andere Hersteller und Modelle.

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es mehrere Gründe. Hauptsächlich liegt es an Drucktechniken – wie zum Beispiel Klebefolien oder Lacke, bei denen nur vom Hersteller vorgegebene Farben verfügbar sind. Hinzu kommt aber auch, dass mit Sonderfarben eine Vielzahl von Farben nutzbar sind, die man mit CMYK nicht erzeugen kann – zum Beispiel metallic-Effekte oder neon-Farben.

Sonderfarben haben jedoch auch praktische Vorteile. Die gewünschte Farbe sieht immer und weltweit gleich aus – unabhängig von Farbprofilen, Druckereien oder subjektivem Empfinden. Damit unterliegt diese Farbe keinen Abweichungen.
Im Corporate Design eines Unternehmens sollten deshalb alle Firmenfarben für verschiedenste Sonderfarbmodelle definiert sein.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile. So ist die Anzahl der verfügbaren Farben beschränkt. Nur die Farben, die im jeweiligen Farbfächer enthalten sind, können verwendet werden. Wenn ein Farbton nicht vorhanden ist, kann man nur eine ähnliche Farbe wählen. Zudem hat jeder Farbenhersteller seine ganz eigenen Farben. Diese sind zwar konstant gleich, aber der Umfang ist willkürlich.
Deshalb sollte man schon bei der Auswahl der eigenen Firmenfarben darauf achten, dass die Farben möglichst genau und von vielen Farbfächern angeboten wird.

Anwendungsgebiete

  • im Offset-Druck zur Veredelung mit speziellen Farben/Effekten oder um einen bestimmten Farbton genau einzuhalten
  • im Siebdruck für Textilien, Verpackungen, …
  • bei der Beschriftung mit Klebefolien für Fahrzeuge, Schilder, …
  • bei der Lackierung von Produkten und Fahrzeugen

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es keine feste Regeln. Abhängig von der Art des Projektes sollte man immer wieder die Vorteile und Nachteile abwägen. Der Einsatz kann Kosten sparen, aber auch Mehrkosten verursachen.

Wolfgang Ellerbrok geehrt

Rad-Oscar 2014 in Hövelhof

Aus aktuellem Anlass ein Artikel in eigener Sache:

Beim Maibaum & Sattelfest 2014 wurde Firmengründer Wolfgang Ellerbrok mit dem Innovationspreis 2014 ausgezeichnet. Dieser als “Rad Oscar” der Gemeinde und des Verkehrsvereins Hövelhof vergebene Preis wurde vor allem für die Gestaltung des seit 1995 verwendeten Hövelhof-Logos sowie dessen kostenlose Überlassung an den Verkehrsverein verliehen. Zudem würdigten Bürgermeister Michael Berens und Verkehrsvereinsvorsitzender Thomas Westfhof die Erstellung der Neubürgerbroschüre in den Jahren 1995 und 2000 sowie weiterer Broschüren und Druckerzeugnisse.

Als weiterer Preisträger wurde Herbert Hoffmann für seine Verdienste bei der touritischen Entwicklung der Sennegemeinde geehrt.

Sonderfarben – Gründe, Vorteile und Nachteile

Neben den beiden schon beschriebenen Farbräumen RGB und CMYK gibt es noch viele weitere Farbmodelle. Für den Druck sind das meist Sonderfarben bzw. Schmuckfarben. Deren hauptsächliches Kennzeichen ist, dass sie über Farbfächer ausgewählt und fertig gemischt vom Hersteller bezogen werden. Die bekanntesten und am weiten verbreitetsten Modelle sind HKS, Pantone und RAL. Es gibt jedoch unzählige andere Hersteller und Modelle.

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es mehrere Gründe. Hauptsächlich liegt es an Drucktechniken – wie zum Beispiel Klebefolien oder Lacke, bei denen nur vom Hersteller vorgegebene Farben verfügbar sind. Hinzu kommt aber auch, dass mit Sonderfarben eine Vielzahl von Farben nutzbar sind, die man mit CMYK nicht erzeugen kann – zum Beispiel metallic-Effekte oder neon-Farben.

Sonderfarben haben jedoch auch praktische Vorteile. Die gewünschte Farbe sieht immer und weltweit gleich aus – unabhängig von Farbprofilen, Druckereien oder subjektivem Empfinden. Damit unterliegt diese Farbe keinen Abweichungen.
Im Corporate Design eines Unternehmens sollten deshalb alle Firmenfarben für verschiedenste Sonderfarbmodelle definiert sein.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile. So ist die Anzahl der verfügbaren Farben beschränkt. Nur die Farben, die im jeweiligen Farbfächer enthalten sind, können verwendet werden. Wenn ein Farbton nicht vorhanden ist, kann man nur eine ähnliche Farbe wählen. Zudem hat jeder Farbenhersteller seine ganz eigenen Farben. Diese sind zwar konstant gleich, aber der Umfang ist willkürlich.
Deshalb sollte man schon bei der Auswahl der eigenen Firmenfarben darauf achten, dass die Farben möglichst genau und von vielen Farbfächern angeboten wird.

Anwendungsgebiete

  • im Offset-Druck zur Veredelung mit speziellen Farben/Effekten oder um einen bestimmten Farbton genau einzuhalten
  • im Siebdruck für Textilien, Verpackungen, …
  • bei der Beschriftung mit Klebefolien für Fahrzeuge, Schilder, …
  • bei der Lackierung von Produkten und Fahrzeugen

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es keine feste Regeln. Abhängig von der Art des Projektes sollte man immer wieder die Vorteile und Nachteile abwägen. Der Einsatz kann Kosten sparen, aber auch Mehrkosten verursachen.

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign bedeutet übersetzt so viel wie anpassungsfähiges Webdesign. Es handelt sich dabei um die Gestaltung und Umsetzung von Internetseiten für verschiedene Displaygrößen.

Responsive Webdesign

Das Internet ist mobil geworden.

Webseiten werden nicht mehr nur auf Computermonitoren im Querformat angezeigt, sondern immer häufiger auch auf unterschiedlichsten mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablett-PC im Hoch- und Querformat.
Als diese Entwicklung begann wurden spezielle Seiten programmiert, auf die die mobilen Geräte umgeleitet wurden. Der große Nachteil dabei ist jedoch, dass Inhalte für mehrere Bildschirmgrößen erstellt und gepflegt werden müssen. Zudem bewerten Suchmaschinen doppelten Inhalt oft negativ.

Damit der potenzielle Kunde die Inhalte auf allen Bildschirmgrößen und -ausrichtungen optimal dargestellt bekommt, wurde das responsive Webdesign entwickelt. Die Inhalte werden nicht mehr pixelgenau platziert. Stattdessen werden Inhaltselemente erzeugt, die sich an definierten “Bruchstellen” automatisch und dynamisch der verfügbaren Bildschirmbreite anpassen. Die Konsequenz: Die Webseite sieht auf unterschiedlichen Geräten unterschiedlich aus. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da der Benutzer dies nur bemerkt, wenn er die Fensterbreite ändert, was im Alltag selten vorkommt.
Wenn man zum Beispiel ein Smartphone oder Tablett-PC von der Vertikalen in die Horizontale dreht, wird an den “Bruchstellen” das Design sofort angepasst. Inhalte, die vorher untereinander standen, stehen dann nebeneinander, da es in der Breite mehr Platz gibt.

Fingerakrobatik – weitere Vorteile von responsive Webdesign:

  • Man braucht nur vertikal zu scrollen – nicht zusätzlich horizontal.
  • Es ist seltener erforderlich, dass man Seiten vergrößern oder verkleinern muss.
  • Weiterführende Links in der Navigation und in Inhalten sind mit dem Finger einfacher zu treffen, da die Elemente und Schriften angepasst sind.

Der Aufwand bei der Gestaltung solcher Webseiten ist höher als bei einem “normalen” Internetauftritt, da verschiedene Designs erstellt, programmiert und auf verschiedenen Geräten ausgiebig getestet werden müssen. Dafür werden die Inhalte jedoch immer benutzerfreundlich dargestellt und die Inhalte sind weniger pflegeintensiv. Vorteile, die sich rechnen!

Was ist ein Pixelbild?

Vereinfacht kann man sich ein Pixelbild (oder auch Pixelgrafik) als ein digitales Mosaik vorstellen. In einem festen Raster ist jedem Pixel (Bildpunkt) eine Farbe zugeordnet. Viele Pixel ergeben dann das Bild. Die Auflösung des Bildes wird in dpi (dots per inch = Pixel/Punkte pro Zoll) angegeben.

Pixelgrafik Raster

Meistens werden Pixelbilder als Fotos mit Digitalkameras gemacht. Man kann sie aber auch mit einem Scanner oder direkt mit einer Bildbearbeitungssoftware erstellen.

Ein Nachteil von Pixelbildern ist, dass man sie nicht verlustlos vergrößern kann. Es ist zwar möglich die dpi-Zahl zu erhöhen, aber die hinzugefügten Pixel werden nur aus den schon vorhandenen Farbinformationen der Nachbarpixel berechnet. Bei geringer Vergrößerung (bis ca. 200 %) fällt der Qualitätsverlust noch wenig auf. Bei stärkerer Vergrößerung wird die Unschärfe jedoch offensichtlich. Diese Eigenschaft ist auch der Grund weshalb man ein Bild, das für das Internet auf 72 dpi optimiert ist, nicht in gleicher Größe für den Offset-Druck mit 300 dpi verwenden kann. Die Vergrößerung von über 400 % bringt zu viel Unschärfe. (Bildauflösung für Internet und Druck)
Die Verkleinerung ist ohne negativen Effekt möglich.

Pixelgrafik Zoom

Eine weitere (nachteilige) Eigenschaft von Pixelbildern ist, dass ihre Dateigröße mit der Anzahl der enthaltenen Pixel steigt. Das liegt daran, dass jedes Pixel eine Farbinformation enthält.

Im Gegensatz dazu lassen sich Vektorgrafiken verlustlos vergrößern und behalten dabei Ihre geringe Dateigröße. Deshalb sollten Logos auch möglichst mit Vektoren gezeichnet werden.

 

Was ist ein QR-Code?

Die Abkürzung QR steht für “Quick Response”, was auf deutsch “schnelle Reaktion/Antwort” bedeutet. Es handelt sich dabei um einen zweidimensionalen Code, der auf einer Fläche von nur wenigen Quadratzentimetern bis zu 4.296 alphanumerische Zeichen enthalten kann. Mit einem Lesegerät – z.B. ein Mobiltelefon mit Kamera und Decodier-Programm – kann man den QR-Code scannen und die Daten direkt auf dem Gerät in die entsprechenden Informationen zurückwandeln lassen. Der Nutzer erhält somit eine “schnelle Reaktion/Antwort” und ihm bleibt die oft aufwendige Eingabe von Daten erspart.

So funktioniert ein QR-CodeDer QR-Code wurde 1994 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt. Ziel war es, Bauteile für die Automobilindustrie zu kennzeichnen, um sie später schnell und zuverlässig zu identifizieren.
Inzwischen ist der QR-Code weltweit verbreitet und bietet viele praktische Vorteile,Varianten und Einsatzgebiete.

Vorteile
Die schnelle und weite Verbreitung hat unter anderem folgende Gründe:

  • QR-Code kann lizenz- und kostenfrei genutzt werden.
  • QR-Code kann von jedem (mit einem entsprechenden Programm) selbst generiert werden.
  • QR-Code ist vielseitig einsetzbar (Internetadresse, Geo-Position, Text, Telefonnummer, Visitenkarte, …).
  • QR-Code ist leicht darstellbar (Verpackungen, Zeitungen, Plakate, Displays, …).
  • QR-Code kann direkt decodiert/entschlüsselt werden – eine Internetverbindung ist nicht erforderlich.
  • QR-Code kann viele Daten beinhalten – gegenüber einem Barcode.
  • QR-Code hat eine hohe Fehlertoleranz (bis zu 30% in der höchsten Stufe).

Varianten
Mit dem QR-Code können Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen codiert werden. Daraus resultieren viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten:

  • Internetadresse: Führt auf eine bestimmte Internetseite z.B. mit Produkten oder Informationen – schnell und fehlerfrei.
  • Telefonnummer: Zeigt eine Rufnummer an, die direkt angerufen werden kann.
  • Geo-Position: Zeigt einen Ort auf einer Landkarte an.
  • Visitenkarte: Alle Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon, Mailadresse, ..) mit einem Scan.
  • SMS: Nummer und Text – z.B. von Anfragen oder Gewinnspielen – werden vorgegeben. Versenden und fertig.
  • Text: Werbebotschaften, Artikelnummern, Liedtexte, …

Es lauert jedoch eine Gefahr, die generell bei Scan-Codes existiert: Da man nicht mit bloßem Auge erkennen kann was der Code beinhaltet, kann man unwissentlich auf eine Internetseite geleitet werden, die dann Schad-Code z.B. auf dem Mobiltelefon ausführt. Dagegen kann man sich jedoch schützen, indem man einen Decodierer verwendet, der den Inhalt des Codes anzeigt und erst nach der Bestätigung die Aktion ausführt.

Einsatzgebiete
QR-Codes können vielseitig und wie Bilder verwendet werden. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Gedruckt auf Plakaten, Etiketten, Aufklebern, Flyern, Visitenkarten, Inseraten, usw.
  • Auf Handy-Displays (Bahn-Fahrkarte, Visitenkarte, …) oder Monitoren/TV (E-Mails, Homepage, Werbung, …).
  • Projektionen auf Messen, in Läden oder bei Präsentationen.
  • Praktisch sind QR-Codes auch auf Werbemitteln wie Tassen, T-Shirts, Banner, …

 

Was ist eine Vektorgrafik?

Eine Vektorgrafik ist eine zweidimensionale Zeichnung, die aus einfachen Elementen wie Geraden und Kurven besteht. Aus diesen Elementen können Objekte wie Kreis, Rechteck, Stern, Freiform (Polygone) und andere erstellt werden.
Zur Darstellung von Elementen und Objekten werden Bézier-Kurven verwendet. Dabei handelt es sich um einfache mathematisch Formeln, die nach dem französischen Mathematiker Pierre Bézier benannt wurden. Bézier-Kurven bestehen aus einem Anfangs- und Endpunkt, der jeweils eine Tangente hat. Der Verlauf der Linie wird durch die Position des Anfangs- und Endpunktes sowie die Länge und Ausrichtung der dazugehörigen Tangente berechnet. Dies geschieht durch Zeichenprogramme wie zum Beispiel Adobe Illustrator oder CorelDraw.

Weitere Eigenschaften wie Kontur, Farben, Füllung (bei Flächen), etc. werden ebenfalls anhand von Variablen festgelegt und bei der Darstellung berechnet. Am Bekanntesten ist dieses Prinzip bei Schriften, bei denen man ganz einfach die Größe, Farbe und Kontur verändern kann.

Beispiel: Mit nur vier Bézier-Kurven kann man einen Kreis darstellen.

Vektorgrafik Beispiel 1A: Bézier-Kurve mit Anfangs- und Endpunkt sowie Tangenten
B: Kreis aus vier Bézier-Kurven mit Anfangs- und Endpunkt sowie Tangenten
B1: gleiche Position der Anfangs-und Endpunkte aber veränderte Tangenten
B2: veränderte Position der Anfangs-und Endpunkte aber gleiche Tangenten

Das mathematische Konzept von Vektorgrafiken bietet einige Vorteile gegenüber Pixelgrafiken (bei denen jedem Bildpunkt eine fester Farbwert zugeordnet ist):

• Sie können stufenlos und verlustlos vergrößert werden.
• Die Dateigröße ist sehr gering (nur Abhängig von der Komplexität der Zeichnung)
• Flächen, die nicht definiert sind, sind transparent.
• Eigenschaften (Form, Farbe, Kontur, …) lassen sich problemlos ändern.
• Elemente und Objekte können sehr präzise positioniert werden.

Größter Nachteil von Vektorgrafiken ist, dass keine wirklich fotorealistischen Bilder erstellt werden können.

Ein Firmen-Logo sollte möglichst als Vektorgrafik angelegt werden, um vielseitig verwendbar zu sein (Drucksachen, Beschriftungen, Fahnen, Werbemittel, …).

Was ist ein vektorisiertes EPS?
Vektor-Zeichenprogramme erzeugen meist Dateiformate, die nur mit dem jeweiligen Programm bearbeitbar sind (Adobe Illustrator: .ai; CorelDraw: .cdr). Als unabhängiges Dateiformat sollte die Zeichnung deshalb als .eps (encapsulated PostScript) gespeichert werden. Damit ist es möglich, die Zeichnung in einem Layout-Programm zu verwenden oder auch in eine Pixelgrafik umzuwandeln.

 

Bildauflösung für Druck und Internet

Die Auflösung eines Bildes wird in dpi (dots per inch = Pixel pro Zoll) angegeben.

Für den Offset-Druck sollte ein Bild möglichst 300 dpi haben, damit das Motiv unverpixelt und scharftkantig zu sehen ist.

Für die optimierte Darstellung eines Bildes im Internet (auf einem Display) reicht eine Auflösung von 72 dpi, da die Displays von Monitoren oder anderen Geräten nicht mehr darstellen können. Eine höhere Auflösung verbessert nicht die Schärfe des Bildes, sondern verursacht nur längere Ladezeiten, da die Dateigröße größer wird.

Zwischen Bildern mit 300 dpi und 72 dpi liegt der Faktor 4 (300 dpi : 72 dpi = 4,166). Um diesen Faktor müssten Bilder, die für das Internet optimiert wurden, für die Verwendung im Druck hochgerechnet werden. Dabei entsteht ein sichtbarer Qualitätsverlust, da die Farbinformationen der vorhandenen Pixel einfach nur vervierfacht werden.
Andersherum ist es möglich Bilder ohne Qualitätsverlust zu verkleinern.

Vergleich: Sie haben einen Liter Wein und wollen daraus vier Liter machen. Sie können zwar Wasser hinzugeben, aber der Geschmack ist verwässert. Wenn Sie jedoch vier Liter Wein haben, können Sie “verlustlos” einen Liter Wein davon abfüllen.

 

Was ist RGB und CMYK und was sind die Unterschiede?

RGB steht für die Primärfarben rot, grün und blau und wird bei jedem Bildschirm (z. B. Monitor, Fernseher, Handy, Digitalkamera) verwendet. Es ist ein additives Farbschema. Das bedeutet, dass bei maximaler Leuchtkraft aller drei Farben die sichtbare Farbe weiß ist. Sind alle drei Farben aus, ist die sichtbare Farbe schwarz. (Wobei schwarz und weiß streng genommen keine Farben sind.)

Unterschied RGB und CMYK
CMYK steht für cyan, magenta, gelb (Y = yellow) und schwarz (K = Kontrast). Durch Mischung dieser vier Farben ergibt sich der Farbumfang, mit dem die meisten Druckmaschinen und Drucker arbeiten. CMYK ist ein subtraktives Farbsystem. Das Licht bzw. die sichtbare Farbe wird von einem Medium nur reflektiert. Wenn alle Farben gleichzeitig gedruckt werden, ist das Ergebnis schwarz. Wenn keine dieser Farben gedruckt wird, ist natürlich nur das weiße Papier zu sehen.
Die vierte Komponente schwarz (K) wird gedruckt, um mehr Kontrast erzeugen zu können und um Schrift nicht immer aus den anderen drei Farben zusammensetzen zu müssen.

Beide Farbsysteme haben einen begrenzten Farbumfang. Der Farbumfang (die maximal möglichen darstellbaren Farben eines Farbsystems) dieser beiden Farbsysteme nicht identisch. Das bedeutet, dass beim Umwandeln von RGB zu CMYK oder umgekehrt, einige Farben nicht exakt gleich dargestellt werden können.

RGB und CMYK Farbumfang Adobe

A: Visueller Farbumfang des menschlichen Auges
B: RGB-Farbraum
C: CMYK-Farbraum

Quelle: Adobe Systems

Die Wahl von CMYK oder RGB hängt nicht von bestimmten Vor- oder Nachteilen, sondern von der Art der Darstellung ab. Wie schon oben erwähnt, werden RGB-Bilder auf Displays optimal dargestellt, da sie aus RGB-Bildpunkten das Bild darstellen. Für den Offset-Druck sollten RGB-Bilder möglichst vorher in CMYK-Bilder umgewandelt werden. Sonst kann es passieren, dass die Darstellung auf dem Monitor teilweise vom Druckergebnis abweicht. Dies gilt nicht nur für Fotos, sondern auch für Farben in Zeichungen und Layouts.