Immer wieder kommen bei Kunden technische Fragen zu Drucksachen und Internet auf. Die „beliebtesten“ Themen werden in diesem Blog mit einfachen Worten erklärt.

Firmenjubiläum feiern und für Ihr Marketing nutzen

Festschrift für Firmenjubiläum

Ein Firmenjubiläum ist immer ein guter Anlass zu feiern. Es ist ein wiederkehrendes und positives Ereignis bei dem Sie Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten Ihre Wertschätzung zeigen können, denn sie alle tragen auf unterschiedlichste Art und Weise zum Erfolg Ihres Unternehmens bei.

Ein Jubiläum eignet sich zudem auch sehr gut für das eigene Marketing. Zeigen Sie einer breiten Öffentlichkeit, dass Sie schon lange am Markt sind und somit für Zuverlässigkeit und Erfolg stehen. Zeigen Sie, dass sie eine Tradition haben. Ein Jubiläum erzeugt Aufmerksamkeit und bringt Vertrauen für Ihre Marke.

In B2B-Bereich ist meist ein Rhythmus von fünf Jahren sinnvoll. Im B2C-Bereich bietet es sich aber auch an, jährlich zu feiern und zum Beispiel mit besonderen Aktionen zu werben. Auch die Presse kann bei einem solchen plausiblen und zählbaren Ereignis für die Berichterstattung gewonnen werden.

Logo für Firmenjubiläum

Die Möglichkeiten der Eigenwerbung sind sehr vielseitig. Hier ein paar Anregungen:

• Jubiläumslogo: Es geht kreativer als einfach nur ein Lorbeerkranz mit Jahreszahl!
• Jubiläumsmotto: Was sind Ihre Visionen von Umwelt, Energie, Digitalisierung, … ?
• Jubiläumsprodukt: Bieten Sie ein zum Motto passendes neues Produkt oder eine neue Dienstleistung an.
• Festzeitung: Geben Sie einen Rückblick auf erreichte und zukünftige Ziele.
• Zeitstrahl: Was waren wichtige Meilensteine in der Firmengeschichte?
• Feier: Laden Sie Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten ein. (Inserate, Plakate, Anschreiben, …)
• Gastgeschenke: Verschenken Sie zum Motto passende Kleinigkeiten oder ein eigenes Produkt mit dem Jubiläumslogo.
• Öffentlichkeit: Verwenden Sie das Jubiläumslogo für Inserate, Schaufenster und Firmenfahrzeuge
• Aktionen: Locken Sie Interessenten mit besonderen Aktionen: Blick hinter Kulissen, früher-heute, …
• Gewinnspiele: älteste Rechnung, Malwettbewerb, ältestes Produkt, …
• Dekoartikel: Luftballons, Bierdeckel und andere Accessoires zeigen Ihre Marke
• Öffentlichkeitsarbeit: Homepage und Facebook-Seite mit Hinweis und Pressemappe

Meilensteine für Firmenjubiläum

 

WAS? WANN? WO? WER? Die Durchführung lässt sich in drei Bereiche gliedern:

Vorbereitung
Fangen Sie früh mit der Planung an. Je nach Größe der Veranstaltung ist es ratsam, bis zu einem Jahr im voraus zu beginnen und Zeitpunkt, Zielgruppe, Budget, Ort und Aktionen zu überlegen. Wichtig ist, dass Sie bei allen Planungen authentisch bleiben. Informieren Sie Mitarbeiter (Teams bilden), Ihre Werbeagentur (z.B. Werbeagentur Ellerbrok), einen Catering Service und die Presse (vorher, dabei, nachher). Kreieren Sie ein Motto unter dem die Feierlichkeiten stehen sollen. Überlegen Sie sich ein Highlight (Baum pflanzen, Wettbewerb, Unterstützung für ein soziales/lokales Projekt, …).

Ausführung
An dem Veranstaltungstag sollte alles soweit organisiert sein, dass Sie sich Zeit für Ihre Gäste nehmen können. Persönliche Gespräche mit Kunden und Lieferanten vertiefen die Partnerschaft. Bei einem Team-Event mit den Mitarbeiter fördert der persönliche Austausch die Motivation im Arbeitsalltag. Reporter machen Fotos und fangen die Stimmung ein und berichten in ihren Zeitungen über Sie. Natürlich sollten auch ein professioneller Fotograf Fotos machen, die für verschiedene Zwecke (Homepage, Facebook, Presse, Archiv) verwendet werden können.

Nachbereitung
Bleiben Sie auch nach der Veranstaltung im Gespräch. Artikel in der Tageszeitung oder im örtlichen Magazin berichten über Ihre Veranstaltung. Ein Spendenscheck für einen guten Zweck kann feierlich überreicht werden.
Und: Nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum! Was war gut und was kann verbessert werden? Direkt im Anschluss sind alle Erinnerungen noch frisch.

 

Ein Firmenjubiläum kann auf viele unterschiedliche Weisen begangen werden. Es ist aber immer eine einfache und wiederkehrende Gelegenheiten, Ihre Marke zu stärken und bekannter zu machen. Nutzen Sie sie!

Anzeigenkampagne: Abwechslung statt Langeweile

Inserate Anzeigen Kampagne

Anzeigen in Fachmagazinen oder in örtlichen Zeitungen erzeugen – wenn sie gut geplant und gestaltet sind – Aufmerksamkeit. Viele Unternehmen veröffentlichen jedoch immer wieder das selbe Inserat. Aber mal ehrlich: Schauen Sie sich ein Inserat an, dass Sie schon 5x gesehen haben? Ich auch nicht.

Interessant wird eine Anzeige doch erst, wenn sie immer wieder andere Texte und Bilder enthält. Das können beispielsweise jahreszeitliche Angebote, neue Dienstleistungen, branchenspezifische Lösungen oder auch Stellenangebote sein. Ein kreativer Slogan und ein passendes Foto. Fertig! Das Grundlayout sollte dennoch möglichst einheitlich bleiben, um die Wiedererkennung zu erhöhen.

Damit die Kampagne erfolgreich wird, sollte man ein Kampagnenziel definieren. Zudem sollte die Zeitung die gewünschte Zielgruppe ansprechen, die Reichweite des Mediums sollte bekannt sein und ein Zeitplan erstellt werden (z.B. für Hövelmarkt, Weihnachten, Jahreswechsel, Karneval, Ostern, SSV, Events, Aktionen, …). Manchmal können Inserate nur schwer mit Verkäufen gemessen werden. Dennoch ist eine originelle Kampagne immer ein Imagegewinn für das Unternehmen, der langfristig eine starke Marke erzeugt und den Bekanntheitsgrad steigert. Und alles ist interessanter als immer das gleiche Motiv.

Ein Beispiel: Für die Heimspiele der ersten Mannschaft des Hövelhofer SV erscheint 15 mal pro Saison das HSV-Echo. Warum sollte man die Chance auf 15 verschiedene Inserate ungenutzt lassen? Für die Saison 2016/2017 habe ich in jeder Ausgabe eine andere Dienstleistung sowie eine entsprechende Referenz vorgestellt. Schauen Sie sich einfach mal die unterschiedlichen Versionen meiner Anziegenkampagne (Inserate als PDF, 7 MB) an.
– Nebenbei unterstützt man auch noch einen örtlichen Sportverein, der eine tolle Jugendarbeit macht.

Ich wünsche eine abwechslungsreiche und werbewirksame Saison!

Warten Sie nicht mit der Wartung Ihrer Homepage

CMS-Sicherheitslücken schließen

Moderne Internetauftritte werden nicht mehr als eigenständige HTML-Seiten programmiert, sondern auf Basis von Redaktionssystemen (Content Management Systeme, CMS) wie WordPress, Contao, Typo3, Joomla, Drupal. Das hat den Vorteil, dass Inhalte leichter zu pflegen sind und komplexere Strukturen einfacher zu handhaben sind.

Leider gibt es auch Nachteile und leider werden diese Nachteile aktiv ausgenutzt. Sicherheitslücken in weit verbreiteten CMS, werden in kurzer Zeit weltweit Ziele von Angreifern. Wer dabei nur an die Sicherheit seiner Daten denkt und sagt „meine Homepage-Daten sind nicht interessant für Hacker“, der denkt zu kurz. Hacker sind meist nicht auf Ihre Daten aus, sondern darauf Ihren Server und Ihre Domain zu infizieren und so an die Besucher Ihrer Homepage Schadcode zu verbreiten. Schadcode bedeutet nicht nur Viren, Würmer und Trojaner, sondern auch Keylogger, mit deren Hilfe Tastatureingaben (z.B. für Passwörter) ausgespäht werden. Besitzer deren Computer mit dem Schadcode befallen sind, können ausspioniert oder sogar von ihrem eigenen Computer ausgesperrt werden. Manchmal kann man sich gegen Zahlung eines Betrages wieder Zugang verschaffen. Am Ende bleibt jedoch viel Ärger, verlorene Zeit und rausgeschmissenes Geld.

Damit es möglichst gar nicht erst soweit kommt, sollten CMS immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Dabei profitiert man nicht nur von der Absicherung gegen Hacker, sondern auch von Funktions- und Leistungsverbesserungen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Suchmaschinen Internetseiten besser bewerten, die mit einem aktuellen System und aktueller Technik betrieben werden. Damit wird vermieden, dass suchende Personen auf leicht infizierbare Internetseiten geleitet werden. Bereits befallene Seiten werden sogar komplett von den Suchergebnissen ausgeschlossen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wie beim Auto oder bei der Gesundheit

Internetauftritte bieten potenziellen Angreifern zahlreiche Angriffsstellen – nicht nur über das CMS selbst, sondern auch verwendete Plugins (Erweiterungen), Design-Themes und den Server selbst. Doch nicht nur wegen der Sicherheit sollte die Wartung in regelmäßigen Abständen erfolgen. Werden die Wartungsabstände zu groß, kann es passieren, dass Funktionen, die vorher kompatibel, nach größeren Updates inkompatibel sind. Der nachträgliche Pflegeaufwand steigt und wird schwerer kalkulierbar.

Ein Wartungsvertrag bringt Ihnen eigentlich nur viele Vorteile

  • kontinuierliche Updates und Patches
  • höhere Sicherheit
  • aktuelle Funktionen
  • planbares Budget
  • Zukunftssicherheit des Systems
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Folgende Schritte sollten bei einem Update vorgenommen werden

  • Kontrolle des aktuellen Erscheinungsbilds und der Funktionen
  • Backup von Daten und Datenbank, um im Notfall auf die aktuelle Version wieder einspielen zu können
  • erforderliche Updates und Patches (CMS, Plugins, …)
  • Test der aktualisierten Funktionen

 

Trotz größter Sorgfalt und regelmäßiger Updates kann es dennoch vorkommen, dass eine Webseite gehackt wird. Damit man dann zumindest schnell davon erfährt, kann man seine Domain bei der Initiative-S kostenlos registrieren. Anschließend wird die Internetpräsenz in regelmäßigen Abständen von Sicherheitsexperten überprüft und bewertet. Sollten Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, erhält man eine Mail mit einem Hinweis sowie Handlungsoptionen. Die Initiative-S ist einen Service von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt wird.

 

Grundlagen für die Gestaltung professioneller Logos

Visitenkartenständer aus Holz mit Brandstempel

„… ein Zeichen (ein Logo) ist gut, wenn man es mit dem Zeh in den Sand kratzen kann.“ – Kurt Weidemann, Grafikdesigner

Die Anforderung an ein gutes Logo klingt einfach, die Details sind jedoch etwas komplexer. Folgende Punkte sollten bei der Gestaltung eines guten Logos beachtet werden.

universell
Ein Logo sollte vielseitig einsetzbar sein. Unterschiedliche Formate, Farben und Größen sollten bedacht werden. Dass es für Geschäftspapiere verwendet werden kann, ist selbstverständlich, aber wie wirkt es im Querformat (Bandenwerbung), im Hochformat (Fahne) oder als Quadrat (Facebook-Profilbild)? Funktioniert das Logo auch für Fahrzeugbeschriftungen, als Stick oder Druck bei Textilien, als einfarbiger Aufkleber, in schwarz-weiß Zeitungsanzeigen oder als 16×16-Pixel-Lesezeichen-Symbol (FavIcon) der Homepage?

aussagekräftig
Ein Logo sollte die Markenphilosophie widerspiegeln. Welche Botschaft soll dem Kunden vermittelt werden? Was ist die Persönlichkeit der Marke? Welche Werte, Zielgruppen, Gefühle und Strategien stehen im Mittelpunkt des Denkens und Handelns? Für welche Kompetenzen soll es stehen?

einprägsam
Ein Logo sollte einfach, verständlich und nachvollziehbar sein, damit es sich einprägt und dauerhaft dem Unternehmen zugeordnet werden kann. Ob es dabei bildlich oder abstrakt ist, ist zweitrangig.

einzigartig
Ein Logo sollte unverwechselbar sein. Nicht nur die Bildmarke (das Symbol), sondern auch die Textmarke (die Schrift) sollten möglichst unabhängig von branchentypischen Farben und Symbolen sein. So wird die Marke eigenständig, auffällig und kann eine hohe Wiedererkennung erzeugen.

zeitlos
Aktuelle Trends und Moden sollten vermieden werden, da sie Gefahr laufen, nach kurzer Zeit ihre Besonderheit zu verlieren. Bild- und Wortmarke sollten eine homogene Einheit bilden.

Unabhängig von den oben genannten Punkten ist es unbedingt erforderlich, dass das Logo sorgfältig als Vektorgrafik gezeichnet wird, damit es zukünftig für jeden Verwendungszweck in hoher Bildqualität zur Verfügung steht.

Logo Re-Design

Auch wenn alle Punkte berücksichtig wurden, kann dennoch irgendwann ein Logo-Redesign erforderlich sein. Selbst Weltmarken wie Langnese, TUI, Apple und Google haben diesen Schritt schon aus unterschiedlichsten Gründen vollzogen. Oft geschieht das Redesign ganz behutsam und unter Beibehaltung von Farben und/oder Formen, damit die Wiedererkennung nicht komplett verloren geht. Machmal ist jedoch auch eine grundlegende Änderung sinnvoll oder gar erforderlich.

Bei Interesse schicke ich Ihnen gerne Beispiele von verschiedenen Redesigns. Eine Auswahl neuer Logos finden Sie auch in meinem Referenzen.

 

Homepage mit One-Page-Design

Wer einen Internetauftritt plant, beginnt mit der Strukturierung. Dabei werden die Inhalte in verschiedene Rubriken eingeteilt und dann meist auf mehrere Seiten verteilt. Über die Haupt-Navigation und gegebenenfalls eine Unter-Navigation kommt der Besucher später auf die gewünschte Seite. So entsteht eine Seitenstruktur, die Multipage-Design genannt wird. Vor allem für umfangreiche Inhalte und viele unterschiedliche Rubriken ist diese Art der Strukturierung sinnvoll.

Für Homepages mit wenigen Inhalten und flacher Hierarchie ist eine Multipage jedoch oft überdimensioniert. Man muss sich durch die Navigation klicken, sieht auf den einzelnen Seiten nur wenige Inhalte und verliert dabei vielleicht noch die Orientierung. Gerade auf Smartphones und Tablets ist das Navigieren zudem oft nicht so einfach.

Als Lösung für solche Fälle gibt es das sogenannte One-Page-Design (auch als Single-Page-Design, Long-Page-Design oder Pageless-Design bezeichnet). Die Inhalte werden auf einer langen Seite präsentiert. Entweder scrollt der Besucher  von oben nach unten durch die Inhalte oder er springt über die Navigation direkt zu den gewünschten Rubriken.

Vergleich One-Page-Design oder Multipage-Design

Die Vorteile des One-Page-Designs:

• eine durchgehende Seite mit allen Inhalten
• durch Inhaltselemente wie Akkordeon, Tabulatoren und Slider lassen sich dennoch umfangreichere Inhalte übersichtlich verpacken
• der Besucher scrollt bequem mit der Maus oder dem Finger nur in vertikaler Richtung (und „verläuft“ oder verklickt sich dabei nicht)
• es ist eine lineare Dramaturgie möglich, an deren Ende eine Aktion steht (z. B. Kontaktaufnahme)

Ansonsten gelten für eine One-Page die gleichen Dinge wie für eine Multipage: Das Layout sollte als Responsive Webdesign erstellt und für Suchmaschinen optimiert werden.

Schauen Sie sich das einfach mal live an:
Holzimport Meier in Delbrück
Reha-Zentrum Grahl
Malermeister Pollmeier + Weinrich in Hövelhof

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) ist eines der wichtigsten Themen für die Betreiber und Entwickler von Homepages. Ziel ist es, dass die eigenen Internetseiten von potenziellen Kunden, die mit Hilfe einer Suchmaschine aktiv nach Dienstleistungen und Produkten suchen, gefunden werden. Schaut man etwas genauer hin, stellt man fast, dass oft einfachste Dinge nicht beachtet werden.

Machen Sie den Test

Lassen Sie Freunde, Mitarbeiter oder auch gute Kunden nach Ihrer Homepage suchen ohne dabei den Firmennamen (und bei überregionaler Verbreitung auch ohne den Ortsnamen) zu nutzen. Wenn Sie auf der ersten Ergebnissseite gelistet werden, sind Sie auf einem guten Weg – wenn nicht, ist Ihnen Ihr Wettbewerb voraus und Sie sollten weiterlesen und handeln.

Anfänge und „Tricks“

Bei den ersten Suchmaschinen wurde durch die bloße Häufigkeit eines Wortes, die entsprechende Seite weit oben gelistet. Viele Seitenbetreiber nutzen das für sich aus, indem sie die wichtigen Schlagwörter mit gleichfarbigem Hintergrund auf der Seite eingefügten. Heutzutage haben die Suchmaschinenbetreiber jedoch sehr ausgefeilte Algorithmen entwickelt, um Internetseiten zu bewerten und die tatsächliche Relevanz zur Suchanfrage zu ermitteln. Die genauen Bewertungskriterien und deren Gewichtung sind streng geheim, um die gezielte Ausnutzung der Kriterien zu verhindern. Die Macht der Suchmaschinen ist inzwischen sogar so groß, dass sie bei gezielter Ausnutzung der Kriterien die entsprechende Seite einfach komplett aus ihrem Index löschen.

Dennoch gibt es natürlich Bewertungskriterien, die logisch und allgemein bekannt sind. Die Komplexität und Wichtigkeit dieses Themas ist in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass sich ganze Berufszweige damit beschäftigt und es hunderte von Fachbüchern gibt. Deshalb möchte ich hier nur einen groben Überblick geben.

Für die, die es ganz eilig haben: die drei Hauptkriterien (sortiert nach Wichtigkeit)
1. Inhalt
2. Inhalt
3. Inhalt

Danach gibt es noch weitere Kriterien, die sich in die Bereiche OnPage- und OffPage-Optimierung aufteilen.

OnPage-Optimierung beinhaltet Kriterien, die man als Betreiber auf den eigenen Seiten beeinflussen kann.

  • aussagekräftiger Domainname
  • „sprechende“ URLs
  • zum Seiteninhalt passende Seitentitel
  • Kurzbeschreibung der Seiten
  • logische und flache Navigationsstruktur
  • relevante Schlüsselwörter in den Inhalten
  • saubere Programmierung
  • Responsive Webdesign
  • immer wieder neue Inhalte (News, Blog-Artikel, …)
  • optimierte Bilder (Dateigröße, Dateiname, Verschlagwortung)
  • hohe Servergeschwindigkeit

OffPage-Optimierung beinhaltet Kriterien, die man an anderen Stellen im Internet beeinflussen kann.

  • Linkpopularität (Anzahl der Links, die auf die eigenen Seiten zeigen)
  • Google My Business
  • Social Media (Twitter, Facebook, YouTube, Yelp, …)

Auch wenn es oft versprochen wird: Es gibt keine Garantie auf die erste Seite der sogenannten „organischen“ Suchanfrage zu kommen. Wenn man die oben genannten Punkte jedoch mit Sachverstand einsetzt, steigen die Chancen auf eine bessere Platzierung. Letztendlich muss man „nur“ die engsten Wettbewerber bei den wichtigen Suchbegriffen hinter sich lassen.

Es ist natürlich auch möglich Werbung zu platzieren und so bei den gewünschten Suchanbegriffen an prominenter Stelle angezeigt zu werden. Es ist zwar nicht der organische Weg und kostet für jeden Klick Geld, kann sich aber dennoch lohnen – gerade wenn der Markt und die relevanten Suchbegriffe stark umkämpft sind. Dieser Bereich wird mit Search Engine Marketing (SEM) bezeichnet.

Wenn man sich täglich mit diesem Thema beschäftigt, sieht man meist auf den ersten Blick was bei einem Internetauftritt nicht optimal ist. Bei Interesse schaue ich mir Ihre Seite gerne an und mache eine Kurzanalyse.

 

Grafik-Dateiformate – Verwendung, Vorteile und Nachteile

Dateiformate PDF JPG PNG TIFEs gibt unzählige Dateiformate – jedes hat seinen speziellen Einsatzbereich mit Vorteilen und Nachteilen. Da das Thema sehr umfangreich und komplex ist, werden hier nur die relevantesten Dateiformate für Grafik und Gestaltung sowie deren wichtigste Merkmale beschrieben. Grundsätzlich ist jedes Dateiformat ein Datencontainer, der bestimmte Informationen beinhalten kann.

 

.eps – Encapsulated PostScript
Dieses Dateiformat erzeugt die meisten Nachfragen von Kunden („Die brauchen für den Druck ein vektorisiertes EPS.“). Eine EPS-Datei kann Vektorgrafiken und Pixelbilder beinhalten. Meist werden die Dateien als Zeichnungen in einem übergeordnetem Layout verwendet oder auf einem Plotter/Drucker ausgegeben.
  • Einsatzgebiet
    • Zeichnungen (Logos, Illustrationen, …)
    • Druckvorstufe
  • Vorteile
    • Zeichenpfade sind verlustlos vergrößerbar
    • geringe Dateigröße
    • hohe Bildqualität
  • Nachteile
    • nur bedingt nachträglich veränderbar
    • eingebundene Pixelbilder können nicht verlustlos vergrößert werden
.pdf – Portable Document Format
Eine PDF-Datei ist noch vielseitiger als eine EPS-Datei, da neben Vektorgrafiken und Pixelbildern auch Schriften, Formulare, Web-Links, Filme und vieles mehr eingebunden werden können. PDF kann man mit vielen Programmen auf allen gängigen Betriebssystemen erstellen und ansehen.
  • Einsatzgebiet
    • Druckvorstufe
    • Download auf Internetseiten
    • Dokumentaustausch per E-Mail
  • Vorteile
    • universell einsetzbar (kleine Datei für Downloads, große Datei für den Druck)
    • weite Verbreitung, da von vielen Programmen unterstützt
    • Passwort-Schutz möglich
  • Nachteile
    • nur bedingt veränderbar/bearbeitbar
.tif – Tagged Image File
TIFF-Dateien speichern Pixelbilder. Dieses Dateiformat wird meist für den Offsetdruck verwendet, da es nicht komprimiert und die Bildqualität somit konstant bleibt. Durch die Entwicklung vielseitigerer Dateiformate geht die Nutzung diese Dateiformats langsam zurück.
  • Einsatzgebiet
    • Druckvorstufe/Offsetdruck
  •  Vorteile
    • kein Qualitätsverlust, da ohne Komprimierung
  • Nachteile
    • große Dateigröße
    • Motiv basiert auf Pixel und ist somit nicht verlustlos vergrößerter
.jpeg – Joint Photografic Experts Group
Dieses Dateiformat wird oft für Bilder im Internet verwendet, da durch die verschiedenen Komprimierungsstufen vergleichsweise kleine Dateien entstehen, die schnell übertragen werden können. Die Komprimierung geht allerdings zu Lasten der Bildqualität.
  • Einsatzgebiet
    • Bilder im Internet
    • Dateiformat der meisten Digitalkameras
  • Vorteile
    • geringe Dateigröße (je nach Stärke der Komprimierung)
  • Nachteile
    • Qualitätsverlust durch Komprimierung (je nach Stärke der Komprimierung)
    • Vergrößerungen verlieren sehr schnell an Qualität
.gif – Graphics Interchange Format
Dieses Dateiformat wird meist im Internet für Grafiken mit einer geringen Anzahl unterschiedlicher Faben verwendet, da nur maximal 256 Farben zur Verfügung stehen. Lange Zeit waren GIF-Dateien die einfachste Möglichkeit, um im Internet Bilder zu animieren und Transparenz zu nutzen. Jeder erinnert sich noch an die schön animierten Icons aus den Anfängen des WorldWideWeb.
  • Einsatzgebiet
    • Grafiken und Animationen  im Internet
  • Vorteile
    • geringe Dateigröße (durch Reduzierung auf maximal 256 Farben)
    • transparente Hintergründe möglich
    • animierte Bildsequenzen sind möglich (Animated GIF)
  • Nachteile
    • maximal 256 Farben möglich (Farbverläufe werden deshalb oft stufig dargestellt)

Die oben genannten Dateiformate können von zahlreichen Programmen auf unterschiedlichen Betriebssystemen verwendet werden. Es gibt jedoch auch sogenannte proprietäre Dateiformate, die von Firmen entwickelt wurden und meist nur von deren Programmen verwendet werden können. Die folgenden Dateiformate sind proprietär
 

.psd – Photoshop Datei
Dieses Dateiformat wird vom Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop erzeugt. Es ist fast so vielseitig wie ein PDF kann aber nur in Photoshop bearbeitet werden.

  • Vorteile
    • sehr vielseitig (Ebenen, Transparenz, Grafikfilter, Pfade/Schriften, 3D-Rendering, …)
    • Möglichkeiten für nachträgliche Veränderung
  • Nachteile
    • proprietäres Dateifomat (Adobe Photoshop)

.ai – Adobe Illustrator
Dieses Dateiformat wird vom Zeichenprogramm Adobe Illustrator erzeugt. Es kann Schriften, Pixel- und Vektorgrafiken enthalten – ähnlich wie eine EPS-Datei.

  • Vorteile
    • kleine Datei (wenn keine Pixel-Bilder eingebunden wurden)
    • unendlich verlustlos skalierbar (wenn keine Pixel-Bilder eingebunden wurden)
  • Nachteile
    • proprietäres Dateifomat (Adobe Illustrator)

.indd – InDesign Data
Dieses Dateiformat wird vom Layoutprogramm Adobe InDesign erzeugt. Schriften und viele Dateiformate können eingebunden werden.

  • Vorteile
    • sehr vielseitige Layout-Möglichkeiten
    • weite Verbreitung als Quasi-Standard
  • Nachteile
    • proprietäres Dateiformat (Adobe InDesign)

 

Mit Google My Business regionale Kunden gewinnen

Google My Business (vorher Google Places) ist ein Firmenverzeichniss, das mit der Google Suche und dem Kartendienst Google Maps verknüpft ist. Wird bei einer Suchanfrage ein Ortsname und eine Branchenbezeichnung eingegeben, wird – zusätzlich zu den normalen (organischen) Suchergebnissen – eine Karte mit den besten Treffern von Unternehmen und deren Standorten eingeblendet. Bei nur einem Treffer wird das Unternehmen mit allen wichtigen Informationen angezeigt.

Beispiel: Suchanfrage mit „Webdesign Hövelhof“
Google My Business Werbung blau: Google AdWords Werbeanzeigen
grün: organische Suchergebnisse
gelb: Google My Business

Den lokalen Bezug der Suche erhält Google übrigens auch ohne eine Ortsangabe in der Suchanfrage. Wer mit einem mobilen Gerät (Smartphone, Tablet, Laptop) unterwegs ist, dessen Standort kann in einem Funknetz oder per GPS ausreichend genau ermittelt werden, um bei entsprechenden Suchbegriffen passende Unternehmen in der Umgebung anzuzeigen. Gerade durch den immer größer werdenden Anteil von Suchanfragen mobiler Geräte erhalten standortbezogene Ergebnisse eine immer höhere Relevanz – sowohl für Suchende als auch für Unternehmen.

Neue Kunden gewinnen

Vor allem für Firmen mit vorwiegend regionalen Kunden (Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister) profitieren von Google My Business. Durch die standortbasierten Suchergebnisse werden zusätzliche Kunden, die gerade in der Region unterwegs sind (und nach einer Pizzeria oder einem Bioladen suchen), auf die lokalen Angebote aufmerksam gemacht. Aber auch für Handwerk und Industrie lohnt sich der Eintrag. Suchergebnisse können mit Elementen wie Bilder, Videos und News ergänzt werden. Zudem stellt Google eine kleine Besucherstatistik zu Verfügung.

Google-Anmeldung Brautmeier Ostenland

Kostenloser Eintrag

Um den Suchmaschinenbetreiber aus Kalifornien mit korrekten und aktuellen Informationen zu seinem Unternehmen zu versorgen, kann man sich bei Google kostenlos registrieren. Anschließend können Firmenname, Standort, Branche, Kontaktdaten, Kurzbeschreibung, Öffnungszeiten, Logo, Bilder usw. angegeben werden.
Durch die Kooperation zwischen Google und dem Gelbe Seiten Verlagen werden die meisten Unternehmen allerdings auch ohne eigene Anmeldung bei Google My Business gelistet. Allein schon aus diesem Grund sollte sich jedes Unternehmen unbedingt aktiv um seinen Eintrag bei Google My Business kümmern.

UPDATE: Inzwischen kann man sein Unternehmen auch bei Apple Maps und Bing Maps eintragen.

Bei der Übernahme und Optimierung Ihrer Einträge unterstütze ich Sie gerne.

 

Wolfgang Ellerbrok geehrt

Rad Oscar Hövelhof 2014

von links nach rechts: Michael Berens, Wolfgang Ellerbrok, Herbert Hoffmann, Thomas Westhof

Aus aktuellem Anlass ein Artikel in eigener Sache:

Beim Maibaum & Sattelfest 2014 wurde Firmengründer Wolfgang Ellerbrok mit dem Innovationspreis 2014 ausgezeichnet. Dieser als „Rad Oscar“ der Gemeinde und des Verkehrsvereins Hövelhof vergebene Preis wurde vor allem für die Gestaltung des seit 1995 verwendeten Hövelhof-Logos sowie dessen kostenlose Überlassung an den Verkehrsverein verliehen. Zudem würdigten Bürgermeister Michael Berens und Verkehrsvereinsvorsitzender Thomas Westfhof die Erstellung der Neubürgerbroschüre in den Jahren 1995 und 2000 sowie weiterer Broschüren und Druckerzeugnisse.

Als weiterer Preisträger wurde Herbert Hoffmann (Leiter der Touristikzentrale Paderborner Land) für seine Verdienste bei der touristischen Entwicklung der Sennegemeinde geehrt.

Sonderfarben – Gründe, Vorteile und Nachteile

Neben den beiden schon beschriebenen Farbräumen RGB und CMYK gibt es noch viele weitere Farbmodelle. Für den Druck sind das meist Sonderfarben bzw. Schmuckfarben. Deren hauptsächliches Kennzeichen ist, dass sie über Farbfächer ausgewählt und fertig gemischt vom Hersteller bezogen werden. Die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Modelle sind HKS, Pantone und RAL. Es gibt jedoch unzählige andere Hersteller und Modelle.

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es mehrere Gründe. Hauptsächlich liegt es an Drucktechniken – wie zum Beispiel Klebefolien oder Lacke, bei denen nur vom Hersteller vorgegebene Farben verfügbar sind. Hinzu kommt aber auch, dass mit Sonderfarben eine Vielzahl von Farben nutzbar sind, die man mit CMYK nicht erzeugen kann – zum Beispiel metallic-Effekte oder neon-Farben.

Sonderfarben haben jedoch auch praktische Vorteile. Die gewünschte Farbe sieht immer und weltweit gleich aus – unabhängig von Farbprofilen, Druckereien oder subjektivem Empfinden. Damit unterliegt diese Farbe keinen Abweichungen. Im Corporate Design eines Unternehmens sollten deshalb alle Firmenfarben für verschiedenste Farbmodelle definiert sein.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile. So ist die Anzahl der verfügbaren Farben beschränkt. Nur die Farben, die im jeweiligen Farbfächer enthalten sind, können verwendet werden. Wenn ein Farbton nicht vorhanden ist, kann man nur eine möglichst ähnliche Farbe wählen. Zudem hat jeder Farbenhersteller seine ganz eigenen Farben. Diese sind zwar konstant gleich, aber der Umfang ist willkürlich.
Deshalb sollte man schon bei der Auswahl der eigenen Firmenfarben darauf achten, dass die Farben möglichst genau und von vielen Farbfächern angeboten wird.

Anwendungsgebiete

  • im Offset-Druck zur Veredelung mit speziellen Farben/Effekten oder um einen bestimmten Farbton genau einzuhalten
  • im Siebdruck für Textilien, Verpackungen, …
  • bei der Beschriftung mit Klebefolien für Fahrzeuge, Schilder, …
  • bei der Lackierung von Produkten und Fahrzeugen

Für die Verwendung von Sonderfarben gibt es keine feste Regeln. Abhängig von der Art des Projektes sollte man immer wieder die Vorteile und Nachteile abwägen. Der Einsatz kann Kosten sparen, aber auch Mehrkosten verursachen.

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign bedeutet übersetzt so viel wie anpassungsfähiges Webdesign. Es handelt sich dabei um die Gestaltung und Umsetzung von Internetseiten für verschiedene Displaygrößen.

Responsive Webdesign

Das Internet ist mobil geworden.

Webseiten werden nicht mehr nur auf Computermonitoren im Querformat angezeigt, sondern immer häufiger auch auf unterschiedlichsten mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablet-PC im Hoch- und Querformat.
Als diese Entwicklung begann wurden spezielle Seiten programmiert, auf die die mobilen Geräte umgeleitet wurden. Der große Nachteil dabei ist jedoch, dass Inhalte für mehrere Bildschirmgrößen erstellt und gepflegt werden müssen. Zudem bewerten Suchmaschinen doppelten Inhalt oft negativ.

Damit der potenzielle Kunde die Inhalte auf allen Bildschirmgrößen und -ausrichtungen optimal dargestellt bekommt, wurde das responsive Webdesign entwickelt. Die Inhalte werden nicht mehr pixelgenau platziert. Stattdessen werden Inhaltselemente erzeugt, die sich an definierten „Bruchstellen“ automatisch und dynamisch der verfügbaren Bildschirmbreite anpassen. Die Konsequenz: Die Webseite sieht auf unterschiedlichen Geräten unterschiedlich aus. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da der Benutzer dies nur bemerkt, wenn er die Fensterbreite ändert, was im Alltag selten vorkommt.
Wenn man zum Beispiel ein Smartphone oder Tablet-PC von der Vertikalen in die Horizontale dreht, wird an den „Bruchstellen“ das Design sofort angepasst. Inhalte, die vorher untereinander standen, stehen dann nebeneinander, da es in der Breite mehr Platz gibt.

Fingerakrobatik – weitere Vorteile von responsive Webdesign:

  • Man braucht nur vertikal zu scrollen – nicht zusätzlich horizontal.
  • Es ist seltener erforderlich, dass man Seiten vergrößern oder verkleinern muss.
  • Weiterführende Links in der Navigation und in Inhalten sind mit dem Finger einfacher zu treffen, da die Elemente und Schriften angepasst sind.

Der Aufwand bei der Gestaltung solcher Webseiten ist höher als bei einem „normalen“ Internetauftritt, da verschiedene Designs erstellt, programmiert und auf verschiedenen Geräten ausgiebig getestet werden müssen. Dafür werden die Inhalte jedoch immer benutzerfreundlich dargestellt und die Inhalte sind weniger pflegeintensiv. Vorteile, die sich rechnen!

UPDATE: Laut einem Bericht von golem.de bewertet Google zukünftig anpassungsfähige Internetseiten besser, um dem Suchenden eine optimale Lesbarkeit zu bieten.

 

Was ist ein Pixelbild?

Vereinfacht kann man sich ein Pixelbild (oder auch Pixelgrafik) als ein digitales Mosaik vorstellen. In einem festen Raster ist jedem Pixel (Bildpunkt) eine Farbe zugeordnet. Viele Pixel ergeben dann das Bild. Die Auflösung des Bildes wird in dpi (dots per inch = Pixel/Punkte pro Zoll) angegeben.

Pixelgrafik Raster

Meistens werden Pixelbilder als Fotos mit Digitalkameras gemacht. Man kann sie aber auch mit einem Scanner oder direkt mit einer Bildbearbeitungssoftware erstellen.

Ein Nachteil von Pixelbildern ist, dass man sie nicht verlustlos vergrößern kann. Es ist zwar möglich die dpi-Zahl zu erhöhen, aber die hinzugefügten Pixel werden nur aus den schon vorhandenen Farbinformationen der Nachbarpixel berechnet. Bei geringer Vergrößerung (bis ca. 200 %) fällt der Qualitätsverlust noch wenig auf. Bei stärkerer Vergrößerung wird die Unschärfe jedoch offensichtlich. Diese Eigenschaft ist auch der Grund weshalb man ein Bild, das für das Internet auf 72 dpi optimiert ist, nicht in gleicher Größe für den Offset-Druck mit 300 dpi verwenden kann. Die Vergrößerung von über 400 % bringt zu viel Unschärfe. (Bildauflösung für Internet und Druck)
Die Verkleinerung ist ohne negativen Effekt möglich.

Pixelgrafik Zoom

Eine weitere (nachteilige) Eigenschaft von Pixelbildern ist, dass ihre Dateigröße mit der Anzahl der enthaltenen Pixel steigt. Das liegt daran, dass jedes Pixel eine Farbinformation enthält.

Im Gegensatz dazu lassen sich Vektorgrafiken verlustlos vergrößern und behalten dabei Ihre geringe Dateigröße. Deshalb sollten Logos auch möglichst mit Vektoren gezeichnet werden.

Was ist ein QR-Code?

Die Abkürzung QR steht für „Quick Response“, was auf deutsch „schnelle Reaktion/Antwort“ bedeutet. Es handelt sich dabei um einen zweidimensionalen Code, der auf einer Fläche von nur wenigen Quadratzentimetern bis zu 4.296 alphanumerische Zeichen enthalten kann. Mit einem Lesegerät – z.B. ein Mobiltelefon mit Kamera und Decodier-Programm – kann man den QR-Code scannen und die Daten direkt auf dem Gerät in die entsprechenden Informationen zurückwandeln lassen. Der Nutzer erhält somit eine „schnelle Reaktion/Antwort“ und ihm bleibt die oft aufwendige Eingabe von Daten erspart.

So funktioniert ein QR-CodeDer QR-Code wurde 1994 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt. Ziel war es, Bauteile für die Automobilindustrie zu kennzeichnen, um sie später schnell und zuverlässig zu identifizieren.
Inzwischen ist der QR-Code weltweit verbreitet und bietet viele praktische Vorteile, Varianten und Einsatzgebiete.

Vorteile
Die schnelle und weite Verbreitung hat unter anderem folgende Gründe:

  • QR-Code kann lizenz- und kostenfrei genutzt werden.
  • QR-Code kann von jedem (mit einem entsprechenden Programm) selbst generiert werden.
  • QR-Code ist vielseitig einsetzbar (Internetadresse, Geo-Position, Text, Telefonnummer, Visitenkarte, …).
  • QR-Code ist leicht darstellbar (Verpackungen, Zeitungen, Plakate, Displays, …).
  • QR-Code kann direkt decodiert/entschlüsselt werden – eine Internetverbindung ist nicht erforderlich.
  • QR-Code kann viele Daten beinhalten – gegenüber einem Barcode.
  • QR-Code hat eine hohe Fehlertoleranz (bis zu 30% in der höchsten Stufe).

Varianten
Mit dem QR-Code können Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen codiert werden. Daraus resultieren viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten:

  • Internetadresse: Führt auf eine bestimmte Internetseite z.B. mit Produkten oder Informationen – schnell und fehlerfrei.
  • Telefonnummer: Zeigt eine Rufnummer an, die direkt angerufen werden kann.
  • Geo-Position: Zeigt einen Ort auf einer Landkarte an.
  • Visitenkarte: Alle Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon, Mailadresse, ..) mit einem Scan.
  • SMS: Nummer und Text – z.B. von Anfragen oder Gewinnspielen – werden vorgegeben. Versenden und fertig.
  • Text: Werbebotschaften, Artikelnummern, Liedtexte, …

Es lauert jedoch eine Gefahr, die generell bei Scan-Codes existiert: Da man nicht mit bloßem Auge erkennen kann was der Code beinhaltet, kann man unwissentlich auf eine Internetseite geleitet werden, die dann Schad-Code z.B. auf dem Mobiltelefon ausführt. Dagegen kann man sich jedoch schützen, indem man einen Decodierer verwendet, der den Inhalt des Codes anzeigt und erst nach der Bestätigung die Aktion ausführt.

Einsatzgebiete
QR-Codes können vielseitig und wie Bilder verwendet werden. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Gedruckt auf Plakaten, Etiketten, Aufklebern, Flyern, Visitenkarten, Inseraten, usw.
  • Auf Handy-Displays (Bahn-Fahrkarte, Visitenkarte, …) oder Monitoren/TV (E-Mails, Homepage, Werbung, …).
  • Projektionen auf Messen, in Läden oder bei Präsentationen.
  • Praktisch sind QR-Codes auch auf Werbemitteln wie Tassen, T-Shirts, Banner, …

Was ist eine Vektorgrafik?

Eine Vektorgrafik ist eine zweidimensionale Zeichnung, die aus einfachen Elementen wie Geraden und Kurven besteht. Aus diesen Elementen können Objekte wie Kreis, Rechteck, Stern, Freiform (Polygone) und andere erstellt werden.
Zur Darstellung von Elementen und Objekten werden Bézier-Kurven verwendet. Dabei handelt es sich um einfache mathematisch Formeln, die nach dem französischen Mathematiker Pierre Bézier benannt wurden. Bézier-Kurven bestehen aus einem Anfangs- und Endpunkt, der jeweils eine Tangente hat. Der Verlauf der Linie wird durch die Position des Anfangs- und Endpunktes sowie die Länge und Ausrichtung der dazugehörigen Tangente berechnet. Dies geschieht durch Zeichenprogramme wie zum Beispiel Adobe Illustrator oder CorelDraw.

Weitere Eigenschaften wie Kontur, Farben, Füllung (bei Flächen), etc. werden ebenfalls anhand von Variablen festgelegt und bei der Darstellung berechnet. Am Bekanntesten ist dieses Prinzip bei Schriften, bei denen man ganz einfach die Größe, Farbe und Kontur verändern kann.

Beispiel: Mit nur vier Bézier-Kurven kann man einen Kreis darstellen.

Vektorgrafik Beispiel 1A: Bézier-Kurve mit Anfangs- und Endpunkt sowie Tangenten
B: Kreis aus vier Bézier-Kurven mit Anfangs- und Endpunkt sowie Tangenten
B1: gleiche Position der Anfangs-und Endpunkte aber veränderte Tangenten
B2: veränderte Position der Anfangs-und Endpunkte aber gleiche Tangenten

Das mathematische Konzept von Vektorgrafiken bietet einige Vorteile gegenüber Pixelgrafiken (bei denen jedem Bildpunkt eine fester Farbwert zugeordnet ist):

• Sie können stufenlos und ohne Qualitätsverlust vergrößert werden.
• Die Dateigröße ist sehr gering (nur Abhängig von der Komplexität der Zeichnung)
• Flächen, die nicht definiert sind, sind transparent.
• Eigenschaften (Form, Farbe, Kontur, …) lassen sich problemlos ändern.
• Elemente und Objekte können sehr präzise positioniert werden.

Größter Nachteil von Vektorgrafiken ist, dass keine wirklich fotorealistischen Bilder erstellt werden können.

Ein Firmen-Logo sollte möglichst als Vektorgrafik angelegt werden, um vielseitig verwendbar zu sein (Drucksachen, Beschriftungen, Fahnen, Werbemittel, …).

Was ist ein vektorisiertes EPS?
Vektor-Zeichenprogramme erzeugen meist Dateiformate, die nur mit dem jeweiligen Programm bearbeitbar sind (Adobe Illustrator: .ai; CorelDraw: .cdr). Als unabhängiges Dateiformat sollte die Zeichnung deshalb als .eps (Encapsulated PostScript) gespeichert werden. Damit ist es möglich, die Zeichnung in einem Layout-Programm zu verwenden oder auch in eine Pixelgrafik umzuwandeln.

Bildauflösung für Druck und Internet

Die Auflösung eines Bildes wird in dpi (dots per inch = Pixel pro Zoll) angegeben.

Für den Offset-Druck sollte ein Bild möglichst 300 dpi haben, damit das Motiv unverpixelt und scharftkantig zu sehen ist.

Für die optimierte Darstellung eines Bildes im Internet (auf einem Display) reicht eine Auflösung von 72 dpi, da die Displays von Monitoren oder anderen Geräten nicht mehr darstellen können. Eine höhere Auflösung verbessert nicht die Schärfe des Bildes, sondern verursacht nur längere Ladezeiten, da die Dateigröße größer wird.

Zwischen Bildern mit 300 dpi und 72 dpi liegt der Faktor 4 (300 dpi : 72 dpi = 4,166). Um diesen Faktor müssten Bilder, die für das Internet optimiert wurden, für die Verwendung im Druck hochgerechnet werden. Dabei entsteht ein sichtbarer Qualitätsverlust, da die Farbinformationen der vorhandenen Pixel einfach nur vervierfacht werden.
Andersherum ist es möglich Bilder ohne Qualitätsverlust zu verkleinern.

Vergleich: Sie haben einen Liter Wein und wollen daraus vier Liter machen. Sie können zwar Wasser hinzugeben, aber der Geschmack ist verwässert. Wenn Sie jedoch vier Liter Wein haben, können Sie „verlustlos“ einen Liter Wein davon abfüllen.

 

Was ist RGB und CMYK und was sind die Unterschiede?

RGB steht für die Primärfarben rot, grün und blau und wird bei jedem Bildschirm (z. B. Monitor, Fernseher, Handy, Digitalkamera) verwendet. Es ist ein additives Farbschema. Das bedeutet, dass bei maximaler Leuchtkraft aller drei Farben die sichtbare Farbe weiß ist. Sind alle drei Farben aus, ist die sichtbare Farbe schwarz. (Wobei schwarz und weiß streng genommen keine Farben sind.)

Unterschied RGB und CMYK
CMYK steht für cyan, magenta, gelb (Y = yellow) und schwarz (K = Kontrast). Durch Mischung dieser vier Farben ergibt sich der Farbumfang, mit dem die meisten Druckmaschinen und Drucker arbeiten. CMYK ist ein subtraktives Farbsystem. Das Licht bzw. die sichtbare Farbe wird von einem Medium nur reflektiert. Wenn alle Farben gleichzeitig gedruckt werden, ist das Ergebnis schwarz. Wenn keine dieser Farben gedruckt wird, ist natürlich nur das weiße Papier zu sehen.
Die vierte Komponente schwarz (K) wird gedruckt, um mehr Kontrast bzw. Tiefe erzeugen zu können und um Schrift nicht immer aus den anderen drei Farben zusammensetzen zu müssen.

Beide Farbsysteme haben einen begrenzten Farbumfang. Der Farbumfang (die maximal möglichen darstellbaren Farben eines Farbsystems) dieser beiden Farbsysteme ist nicht identisch. Das bedeutet, dass beim Umwandeln von RGB zu CMYK oder umgekehrt, einige Farben nicht exakt gleich dargestellt werden können.

RGB und CMYK Farbumfang Adobe

 

 

A: Visueller Farbumfang des menschlichen Auges
B: RGB-Farbraum
C: CMYK-Farbraum

Quelle: Adobe Systems

 

 

Die Verwendung von CMYK oder RGB hängt nicht von bestimmten Vor- oder Nachteilen der Farbsysteme, sondern von der Art der Darstellung bzw. dem Verwendungszweck ab. Wie schon oben erwähnt, werden RGB-Bilder auf Displays optimal dargestellt, da sie aus RGB-Bildpunkten das Bild darstellen. Für den Offset-Druck sollten RGB-Bilder möglichst vorher in CMYK-Bilder umgewandelt werden. Sonst kann es passieren, dass die Darstellung auf dem Monitor teilweise vom Druckergebnis abweicht. Dies gilt nicht nur für Fotos, sondern auch für Farben in Zeichungen und Layouts.

Für den Druck ist es manchmal sinnvoll oder sogar erforderlich weder RGB noch CMYK zu verwenden. Zum Beispiel dann, wenn man die Farbe nicht mit diesen beiden Farbräumen erstellen kann (Gold, neon, …). Dann kommen Sonderfarben zum Einsatz.